Stephanundich

 


Was so um das Jahr 1994/95 mit gemeinsamen Ausstellungen (”sexy summer”, “ohne worte”, “gesellschaftsfähig sein ist prima”, “bunte eier, gekocht”, “die reise zum ayers rock”) begonnen und seine Fortsetzungen in gemeinsamen lesungen (”fragen an aligman”) gefunden hat, erlebt derweil eine Weiterführung in Auftritten und Lesungen, die einen Großteil musikalisch-improvisiertes Material beeinhalten. Wir spielen gern und man kann uns buchen. Nächster Auftritt: “Nachtlaute” im Nauwieser 19 in Saarbrücken, 16. Juli 2009. Mit anderen zusammen.

Stephan (zusammen mit A. Weigoni): Hörspielsommer Leipzig, 6.7., 19Uhr, Richard-Wagner-Hain.

 

ZUR WEITEREN VERTIEFUNG FOLGENDE LESEPROBE:
Stephans Beitrag zur Internetakademie Schule für Dichtung bei H.C. Artman 1997. Vorgegeben waren die erste und die letzte Zeile des zu schreibenden Gedichtes:  
 
“Was machen die Landleute?…………..Die Maurer bauen ein Haus und einen Stall.” (dazwischen warend dann 13 Zeilen einzufügen.) Stephans Text ging so:

was machen die landleute, wenn die kühe wolken spannen?
die landleute sitzen auf grünen tannen.
was machen die ärzte,
wenn die pillen säumig drehen?
die ärzte prüfen stündlich wehen.
was machen die pfarrer,
wenn die schafe wölfe pellen?
die pfarrer nähen hüte aus den fellen.
was machen die bäcker,
wenn die brötchen semmeln gehen?
sie murren über die bösen feen.
was machen die maurer,
wenn die astronauten turteln im all?
die maurer bauen ein haus und einen stall.

Hans Carl Artman kommentierte so (und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen!):

“das ist ja gut - wenn die kuehe wolken spannen -
das gefaellt mir. das ist eins der besten.
der ist gut.”